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Fadenlifting mit PDO- und Polymilchsäurefäden – Natürliches Gesichts-Lifting ohne Operation
Fadenlifting mit PDO- und Polymilchsäurefäden – Natürliches Gesichts-Lifting ohne Operation
Was ist Fadenlifting?
Das Fadenlifting ist ein innovatives, minimalinvasives Verfahren zur Hautstraffung und Verjüngung, das ganz ohne chirurgischen Eingriff auskommt. Dabei werden speziell entwickelte, resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht, die sanft erschlafftes Gewebe anheben und die körpereigene Kollagenproduktion stimulieren.
Es kommen vor allem zwei Arten von Fäden zum Einsatz:
• PDO-Fäden (Polydioxanon): Diese Fäden lösen sich nach 4 bis 6 Monaten auf und regen die Haut an, neues Kollagen zu bilden, was zu verbesserter Elastizität und Spannkraft führt.
• Polymilchsäurefäden (PLA): Sie bestehen aus einem biokompatiblen Material, das sich über 18 bis 24 Monate im Gewebe abbaut. Polymilchsäurefäden wirken nicht nur hebend, sondern fördern eine langanhaltende Kollagenbildung und stärken die Hautstruktur nachhaltig.
Wie funktioniert das Fadenlifting?
Die Fäden werden mit feinen Nadeln oder Kanülen in die zu behandelnden Hautbereiche eingeführt. Einige Fäden haben Widerhaken oder kleine Kegel, die eine sofortige Hebewirkung erzeugen, indem sie das Gewebe anheben. Parallel dazu kurbeln die Fäden die Kollagenproduktion an, was über die Zeit für eine natürliche Straffung und Verbesserung der Hautqualität sorgt.
Für welche Bereiche eignet sich das Fadenlifting?
Das Fadenlifting kann flexibel an verschiedene Gesichtsareale angepasst werden:
• Stirn und Augenbrauen
• Wangen, inklusive Hängebäckchen
• Kieferlinie und Kinn
• Hals und Dekolleté
• Asymmetrische Gesichtspartien
Vorteile des Fadenliftings
• Natürlicher Lifting-Effekt ohne Operation und Narben
• Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion für nachhaltige Ergebnisse
• Kurzzeitige Behandlung mit geringer Ausfallzeit
• Geeignet für alle Hauttypen und Altersgruppen ab ca. 30 Jahren
• Kann mit weiteren ästhetischen Verfahren kombiniert werden (z.B. Botox, Filler, PRP)
Ablauf der Behandlung
Nach ausführlicher Beratung erfolgt meist eine lokale Betäubung der Einstichstellen. Die Behandlung dauert ca. 15 bis 40 Minuten, abhängig vom Umfang. Direkt nach der Behandlung werden kleine Pflaster (Steristrips) aufgetragen. Für 1 bis 3 Tage ist mit leichter Ausfallzeit zu rechnen. Es empfiehlt sich, in den ersten zwei Wochen auf intensive Sonneneinstrahlung, Sport und Sauna zu verzichten.
Mögliche Nebenwirkungen und Risiken
Nach dem Fadenlifting sind leichte Schwellungen, Blutergüsse oder kleine Unebenheiten im Fadenverlauf üblich, verschwinden aber in der Regel rasch. Sehr selten können Entzündungen oder Granulombildungen auftreten. Die Anwendung sollte immer von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden, um Risiken zu minimieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Fadenlifting
Welche Partien können behandelt werden?
Geeignete Regionen sind Stirn, Wangen, Kieferlinie, Hals, Dekolleté und asymmetrische Gesichtspartien.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Behandlung dauert meist 15 bis 40 Minuten, je nach Umfang.
Wann sieht man erste Ergebnisse?
Sofort nach dem Eingriff ist eine leichte Straffung sichtbar. Das volle Ergebnis stellt sich nach 3 bis 5 Monaten ein, wenn die Kollagenbildung abgeschlossen ist.
Wie lange halten die Ergebnisse an?
Je nach Fadenart und individuellem Stoffwechsel halten die Ergebnisse 12 bis 24 Monate.
Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?
Mögliche Nebenwirkungen sind Schwellungen, Blutergüsse oder kleine Unebenheiten. Selten können Entzündungen oder Granulome auftreten.
Ist das Fadenlifting schmerzhaft?
Das Verfahren wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist gut verträglich.
Wie ist die Nachsorge?
Nach dem Eingriff sollten Sonne, Sport und Sauna für 1-2 Wochen gemieden werden. Leichtes Kühlen unterstützt die Regeneration.
Wer ist für ein Fadenlifting geeignet?
Das Fadenlifting eignet sich besonders für Personen ab 30 Jahren mit leichter bis mittlerer Hauterschlaffung, die einen natürlichen Lifting-Effekt ohne OP wünschen.
Kann das Fadenlifting mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, häufig wird es mit Botox, Hyaluronsäure oder PRP kombiniert, um optimale ästhetische Ergebnisse zu erzielen.